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Bahninfrastruktur

Bahninfrastruktur — Produkt

DURSLEEPER

Die Stahltrogschwelle, werkseitig zur Vollblockschwelle verfüllt.

Weiterentwicklung – DURSLEEPER

Vom Trogprofil zur Vollblockschwelle.

Der Schwellentrog wird werkseitig mit einem Schotter-Polyurethan-Compound verfüllt. Die Hohlräume zwischen den Schottersteinen werden vollständig ausgefüllt und dauerhaft flexibel fixiert.

So entsteht erstmalig eine Vollblockstruktur innerhalb der bestehenden Stahlgeometrie. Die werkseitige Befüllung verhindert Hohlräume, verbessert die Lastübertragung und vereinfacht den Stopfprozess – kompatibel mit allen vorhandenen Befestigungssystemen und Stahltrogprofilen.

  • PrinzipVollblockschwelle statt Trogprofil – in bewährter Stahlgeometrie
  • BefüllungWerkseitig, dauerhaft fixiert, ohne Hohlräume
  • EinbauVereinfachter Stopfprozess, bekannte Befestigung

Eigenschaften

Was die Verfüllung bringt.

01

Dauerhaftigkeit & Korrosionsschutz

Die vollständige Verfüllung reduziert den Kontakt der Schwellenunterseite mit stehendem Wasser – und damit potenzielle Korrosionsprozesse. Die mögliche Liegedauer steigt.

02

Gleichmäßige Kraftübertragung

Die feste Verbindung zwischen Füllmaterial und Schwellenkörper sorgt für gleichmäßige Kraftübertragung und reduziert lokale Belastungsspitzen.

03

Verbesserte Einbettung

Die Vollblockstruktur verbessert die Einbettung ins Schotterbett und vereinfacht den Stopfprozess.

04

Anpassbarer Querverschiebewiderstand

Für die Gleislage entscheidend – beim DURSLEEPER durch Spaten oder angeschweißte Finnen gezielt an die Einsatzbedingungen anpassbar.

05

Skalierbares Gewicht

Das Schwellengewicht lässt sich über das Füllmaterial variieren – ohne Änderung an Geometrie oder Befestigungssystem.

06

Reduzierte Bauhöhe

Wie die klassische Trogschwelle: geringere erforderliche Schotterhöhen und Einsparungsmöglichkeiten beim Schotterbedarf – überall relevant, nicht nur in Tunneln und auf Brücken.

Ressourceneffizienz & Kreislaufwirtschaft

Ein Werkstoff, der im Kreis läuft.

Stahlschwellen sind nahezu vollständig zirkulär recycelbar – und behalten am Ende ihrer Nutzungsdauer einen materiellen Restwert.

Die Herstellung über Elektroofenrouten senkt die CO₂-Emissionen kontinuierlich. Der Einsatz von Sekundärrohstoffen als Füllmaterial schont natürliche Ressourcen zusätzlich.

  • RecyclingNahezu 100 %, geschlossener Materialkreislauf
  • RestwertMaterieller Wert am Ende der Nutzungsdauer
  • CO₂Elektroofenroute + Sekundärrohstoffe als Füllmaterial

Wirtschaftlichkeit

Im Lebenszyklus verstärken sich die Vorteile gegenseitig.

Robuster Werkstoff, reduziertes Korrosionsrisiko und verbesserte Einbettung schaffen die Voraussetzungen für lange Liegedauern und stabile Gleislagen. Langlebigkeit, Umweltverträglichkeit und Wirtschaftlichkeit sind keine Gegensätze – sie bedingen einander.

BasisLange Nutzungszeiten – 50+ Jahre Liegedauer
BetriebGeringerer Instandhaltungsbedarf, planbar statt reaktiv
VerfügbarkeitReduzierte Sperrzeiten, stabile Gleislage
ErgebnisGünstige Lebenszykluskosten

Am Ende der Nutzungsdauer

Kein Altstoff.
Ein Rohstoff.

Was am Ende eines Schwellenlebens übrig bleibt, entscheidet über die Bilanz. Holz- und Betonschwellen fallen als Abfall an und müssen entsorgt werden. Stahlschwellen gehen zurück in den Kreislauf – und haben dabei einen Geldwert.

Aufgestapelte ausgebaute Holzschwellen als Abfall
Altstoff

Holz und Beton

Ausgebaute Holz- und Betonschwellen fallen als Abfall an. Es entstehen Kosten für Entsorgung und Entsorgungsdokumentation.

Aufgestapelte ausgebaute Stahltrogschwellen als Rohstoff für den Elektroofen
Rohstoff

Stahl

Altstahlschwellen werden direkt als Schrott verkauft, im Elektrostahlwerk eingeschmolzen und zu neuen Schwellen gewalzt. Der Schrottwert entspricht etwa einem Drittel des Preises einer neuen Stahlschwelle.

Titelseite des ETR-Fachartikels über die Stahlschwelle und den DURSLEEPER

Fachartikel

Die Stahlschwelle auf neuen Wegen.

Erschienen in der Eisenbahntechnischen Rundschau, Ausgabe 7+8 | 2026: eine Betrachtung der Umwelt-, Kreislauf- und Resilienzanforderungen – mit dem DURSLEEPER als Beispiel.

Von Dr. Rolf Wendler und Jörg Frenzel. Der Beitrag beleuchtet Langlebigkeit, CO₂-Bilanz, Kreislaufwirtschaft und den erhöhten Querverschiebewiderstand.

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Smart Steel

Stahl wird zur Informationsquelle.

Sensorintegrierte Lösungen zur Zustandsüberwachung – Messung direkt am kritischen Bauteil.

  • Früherkennung von Verschleiß und Belastungsänderungen
  • Grundlage für zustandsbasierte statt reaktive Instandhaltung
  • Mehrwert für Bahn- und Infrastrukturbetreiber: höhere Verfügbarkeit, planbare Eingriffe
01 – Sensor im BauteilMessung am kritischen Punkt
02 – ZustandsdatenVerschleiß früh erkennen
03 – Instandhaltung wird planbarEingriff im geplanten Fenster